Das Synus-Gebäude

Aus- und Weiterbildungszentrum in Karlsruhe

Die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung ist für alle Auszubildenden in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland nach den Beschlüssen der Vollversammlungen der Handwerkskammern verpflichtend. Das Synus-Gebäude in der Gartenstraße in Karlsruhe bietet in fünf Ausbildungsbereichen mit 78 Arbeitsplätzen genügend Raum, um rund 350 Auszubildende pro Lehrjahr unterweisen zu können. Jeder Arbeitsplatz ist mit einem Komplettsatz der gängigen Werkzeuge von Laubsäge bis hin zu speziellen Zangen ausgestattet. Zudem ist an jedem Arbeitsplatz eine Lötvorrichtung vorhanden. Um die Arbeitssicherheit zu gewährleisten wurde die ÜLu mit mobilen Absauganlagen ausgestattet, die nach Bedarf in den Ausbildungsbereichen eingesetzt werden können. Um auf alle Anforderungen in den Betrieben eingestellt zu sein, hält jeder Ausbildungsbereich drei Schleifautomaten verschiedener Hersteller mit den dazugehörigen Zentriergeräten vor.

Zur Veranschaulichung der Theorieeinheiten oder auch um Filme zur Nutzung der Automaten zu zeigen, kann in jedem Ausbildungsbereich ein Monitor mit dem Ausbilderlaptop vernetzt werden. Für zusätzliche Schulungen und Unterweisungen stehen vier Seminarräume zur Verfügung. Durch neueste Technik mit sogenannten Whiteboards kann mittels Touch-Technik und Bildschirmpräsentation gearbeitet werden.

Die Verpflegung der Auszubildenden im Synus-Gebäude wird auf Selbstversorgerbasis durchgeführt. Hierfür stehen Teeküchen zur Verfügung. Die Mensa bietet 35 Sitzplätze für die Pausenzeiten. In der Lounge können sich die Auszubildenden zum Informations- und Erfahrungsaustausch zurückziehen. Im Verkaufsraum mit sechs modernen Verkaufstischen, mit Schnittstellen zu Zentriereinheiten, spezieller Software und Übertragungsmöglichkeiten auf einen Großbildschirm, sind Übungen der optischen und anatomischen Anpassung vorgesehen. Durch den Verkaufsraum steht dem in den Kursen inkludierten Verkaufsaspekt in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung nichts im Wege. Beratungsgespräche werden z. B. als Rollenspiele geübt und im Anschluss besprochen. Ebenfalls ist eine Übung der optischen und anatomischen Anpassung an der dafür ausgestatteten Servicetheke möglich.