Bildschirmarbeitsplatzbrille

Die Brille für die Arbeit am Computer

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Die Tätigkeit am Computer stellt hohe Anforderungen an die Augen. So wechselt der Blick von Bildschirmbenutzern täglich bis zu 30.000-mal zwischen Manuskript, Tastatur und Monitor hin und her. Um immer wieder ein scharfes Bild zu erzeugen, müssen sich die Augen ständig an verschiedene Helligkeiten und Kontraste anpassen und in unterschiedliche Entfernungen blicken. Zudem wirken eine oft unnatürlich starre Kopf- und Körperhaltung sowie ein hohes Maß an Konzentration belastend. Deshalb leiden Menschen, die viel am Computer arbeiten, auch häufig an typischen Augenbeschwerden wie unscharfem Sehen, Doppelbildern, Blendung, Augenschmerzen, Tränen, Juckreiz, Druckgefühl, Brennen, roten Augen und Kopfschmerzen. Zudem vermindert sich ab dem 45. Lebensjahr meist die Akkomodationsfähigkeit (Brechkraft) der Augen, so dass das scharfe Sehen auf Entfernungen zwischen Tastatur (ca. 40 cm) und Bildschirm (ca. 50 – 70 cm) zusätzlich eingeschränkt sein kann. Wenn dann eine Alltagsbrille für die Bildschirmarbeit nicht mehr ausreicht, kann eine spezielle Sehhilfe, die Bildschirmarbeitsplatzbrille, notwendig sein.

Arbeitnehmer haben seit Dezember 1996 einen gesetzlichen Anspruch auf regelmäßige Sehteste und bei Bedarf auf eine Bildschirmarbeitsplatzbrille. Wenn die Untersuchung des Sehvermögens und der Augen ergibt, dass eine Bildschirmarbeitsplatzbrille erforderlich ist, muss dem Betroffenen vom Arbeitgeber/Dienstherrn im erforderlichen Umfang eine spezielle, kostengünstige Sehhilfe für die Arbeit an Bildschirmgeräten (Bildschirmarbeitsplatzbrille) zur Verfügung gestellt werden, d. h. der Arbeitgeber trägt die Kosten.

Verordnung Bildschirmarbeitsplatzbrille

Zuzahlungsfreie Bildschirmarbeitsplatzbrillen

Beschäftigte folgender Institutionen können bei den teilnehmenden Augenoptikern des SWAV Bildschirmarbeitsplatzbrillen ohne Zuzahlung erwerben:

  • Diözese Rottenburg Stuttgart
  • Erzbistum Freiburg
  • Evangelische Landeskirche in Württemberg
  • Handwerkskammer Reutlingen
  • Katholischer Dekanatsverband Endingen-Waldkirch
  • Katholische Gesamtkirchengemeinde Freiburg
  • Katholische Gesamtkirchengemeinde Mannheim
  • Katholische Kirchengemeinde An der Eschach
  • Katholische Kirchengemeinde An Wolf und Kinzig
  • Katholische Kirchengemeinde Appenweier-Durbach
  • Katholische Kirchengemeinde Bad Dürrheim
  • Katholische Kirchengemeinde Bregtal
  • Katholische Kirchengemeinde Donaueschingen
  • Katholische Kirchengemeinde Freiburg Mitte
  • Katholische Kirchengemeinde Freiburg Nord
  • Katholische Kirchengemeinde Freiburg Nordwest
  • Katholische Kirchengemeinde Freiburg Ost
  • Katholische Kirchengemeinde Freiburg Südwest
  • Katholische Kirchengemeinde Freiburg Tuniberg
  • Katholische Kirchengemeinde Freiburg Wiehre-Günterstal
  • Katholische Kirchengemeinde Kloster Wittichen
  • Katholische Kirchengemeinde Mannheim Johannes XXIII.
  • Katholische Kirchengemeinde Mannheim Maria Magdalena
  • Katholische Kirchengemeinde Mannheim Neckarstadt
  • Katholische Kirchengemeinde Mannheim Nord
  • Katholische Kirchengemeinde Mannheim St. Martin
  • Katholische Kirchengemeinde Mannheim Süd
  • Katholische Kirchengemeinde Mannheim Südwest
  • Katholische Kirchengemeinde March-Gottenheim
  • Katholische Kirchengemeinde Offenburg St. Ursula
  • Katholische Kirchengemeinde Schutterwald-Hohberg-Neuried
  • Katholische Kirchengemeinde St. Georgen-Hexental
  • Katholische Kirchengemeinde Triberg Maria an der Tanne
  • Katholische Kirchengemeinde Villingen
  • Katholische Kirchengemeinde Vorderes Kinzigtal
  • Katholische Kirchengemeinde Zwischen Brigach und Kirnach
  • Katholisches Dekanat Schwarzwald-Baar
  • Land Baden-Württemberg
  • Römisch katholische Kirchengemeinde Am Litzelberg
  • Römisch katholische Kirchengemeinde An der Glotter
  • Römisch katholische Kirchengemeinde An der Schutter
  • Römisch katholische Kirchengemeinde Breisach-Merdingen
  • Römisch katholische Kirchengemeinde Ettenheim
  • Römisch katholische Kirchengemeinde Haslach
  • Römisch katholische Kirchengemeinde Herbolzheim-Rheinhausen
  • Römisch katholische Kirchengemeinde Kenzingen
  • Römisch katholische Kirchengemeinde Mittleres Elz- und Simonswäldertal
  • Römisch katholische Kirchengemeinde Nördlicher Kaiserstuhl
  • Römisch katholische Kirchengemeinde Oberes Wolftal
  • Römisch katholische Kirchengemeinde Rust
  • Römisch katholische Kirchengemeinde Vogtsburg
  • Römisch katholische Kirchengemeinde Waldkirch
  • Römisch katholische Kirchengemeinde Zell a. Harmersbach
  • Stadt Esslingen
  • Verband der Teilnehmergemeinschaften Baden-Württemberg in Neckarsulm

Voraussetzung ist, dass die grundsätzliche Notwendigkeit einer Bildschirmarbeitsplatzbrille durch einen Augenarzt festgestellt wird. Bei der Folgeversorgung ist keine augenärztliche Verordnung mehr erforderlich.

Bestellformular für die Landesverwaltung Baden-Württemberg Bestellformular für die Evangelische Landeskirche in Württemberg Bestellformular für die Katholischen Kirchengemeinden

Mit dem Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren wurde, auf Grundlage des Vertrags aus dem Jahr 2007, eine neue zeitgemäße Rahmenvereinbarung abgeschlossen, die seit  dem 1. Dezember 2014 die Grundlage zur Lieferung von Bildschirmarbeitsplatzbrillen an Angestellte des Landes Baden-Württemberg bildet.

Diese Vereinbarung findet nur für Augenoptikbetriebe Anwendung, die ihr durch schriftliche Erklärung beigetreten sind. Dies betrifft auch Betriebe, die bereits der bisherigen Vereinbarung beigetreten waren. Auf schriftliche Anfrage an senden wir Ihnen gerne weitere Informationen sowie die Beitrittserklärung zu.

Eine Übersicht aller Vertragspartner, die dem Rahmenvertrag über die Lieferung von Bildschirmarbeitsplatzbrillen beigetreten sind, finden Sie im nachfolgenden Dokument (Sortierung nach Postleitzahl).

Vertragspartner Bildschirmarbeitsplatzbrille

Sollte der Augenoptiker Ihres Vertrauens in der Übersicht nicht zu finden sein, sprechen Sie ihn gerne darauf an.
Ein Beitritt zum Rahmenvertrag ist jederzeit möglich.