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Bundesaktionstag Ausbildung: Augenoptik bietet vielfältige Karrierechancen
Der Beruf beinhaltet schon lange weit mehr als die Beratung, Anpassung, den Verkauf und die Fertigung von Sehhilfen aller Art, obwohl viele nach wie vor mit dem Beruf Augenoptiker lediglich ein Handwerk mit dem Verkauf von Brillen und Kontaktlinsen assoziieren. Vor der Fertigung z. B. einer Brille liegt die individuelle Sehschärfenbestimmung des Kunden. Und die darf nur der/die Augenoptikermeister/in oder ein Augenoptiker mit einem vergleichbaren Abschluss (Dipl. Ing. oder B. Sc.) vornehmen. Darüber hinaus bieten viele Augenoptiker verstärkt Vorsorgemaßnahmen durch Sreeningtests wie die Messung des Augeninnendrucks, des Gesichtsfeldes, aber auch die Testung des Farb- und Dämmerungssehen an. Fachleute sprechen hier von optometrischen Dienstleistungen, die in der Aus-, Fort- und Weiterbildung des Berufsstandes immer größere Bedeutung erlangen.
Für die zunehmende Bedeutung an augenoptischen/optometrischen Dienstleistungen ist der Berufsstand schon länger gerüstet: Neben privaten und staatlichen Meisterschulen gibt es fünf Fachhochschulen in Aalen, Berlin, Braunschweig/Wolfenbüttel, Jena und Lübeck sowie einen berufsbegleitenden Studiengang im Fortbildungszentrum des Zentralverbandes der Augenoptiker (ZVA) in Knechtsteden bei Dormagen (zwischen Düsseldorf und Köln).
Durch die Umstellung vom neunjährigen auf das achtjährige Gymnasium (G8) rechnet der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) mit einer nochmaligen Steigerung der Abiturienten in der Augenoptik. 2011 kommt die erste richtig große Welle von Abiturienten durch die Umstellung auf G8. Die Flächenstaaten Bayern und Niedersachsen sind dann an der Reihe, und durch die Umstellung in diesen beiden bevölkerungsreichen Ländern werden so viele Abiturienten wie noch niemals zuvor auf den deutschen Ausbildungsmarkt drängen.
Fachkräftemangel war vor Jahren noch ein Fremdwort, heute ist er eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre. Die Augenoptik bietet berufliche Perspektiven und sichere, qualifizierte Arbeitsplätze. Der Bedarf an Fachkräften und Spezialisten nimmt kontinuierlich zu.
Verstärkt sucht die Augenoptik den direkten Kontakt zu Abiturienten. Dazu zählen Besuche auf Ausbildungsmessen, Informationen auf der Homepage des ZVA und den eigenen Berufsschulen oder auch die Teilhabe am Berufsinformationsportal www.beroobi.de.
Quelle: zva.de
Eingestellt am 01.07.2011 von Jochim
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